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Das Zebra streift vorbei!

Lange nichts blau-weiß gestreiftes mehr gesehen oder gelesen.

Wann kommt denn das Zebra wieder mal? Ich meine RolfdasZebra? Die Saison kommt langsam in die Endphase und man hört oder liest keine Kommentare und keine „sub-intelligenten“ Artikel oder (himbeer-)geistreichen Essays mehr -weder sportliche noch politische oder gesellschaftskritische.

Ja nun, kann ich dazu nur sagen, bin ich verantwortlich für ein Zebra? Auch wenn es sich um mein „alter ego“ handelt ( das ist Latein und heißt „mein anderes Ich“  – das kennt man ja von Tucholsky, nur dass es da Panther, Tiger und Co. waren. Nicht, dass ich mich mit T. vergleichen wollte – es geht hier nur ums Prinzip. Obwohl…)

Das Zebra kommt und geht, es streift durch die blau-weiße Steppe (und wir alle hoffen, dass aus der Steppe mal das Schlaraffenland wird). Manchmal sind wir uns sehr nah und ich kann mich mit ihm unterhalten – natürlich nicht laut, sondern nur innerlich sozusagen. Aber das reicht ja, damit ich die neuesten Gedanken und Zebra-Weisheiten in die Tasten meines dampfgetriebenen Netbooks hämmern kann.

Dieses Netbook – das heißt so, weil ich es sehr nett finde (nicht so nett wie mein Zebra, das ginge dann doch etwas zu weit), deses Netbook also ist übrigens schon etwas peinlich, wenn man im Zug nach Berlin auf viele coole Menschen trifft, die auf dem Weg zur Cebit sind, zusammen mit ihren neuesten technischen Geräten, um sich dort über die noch neueren technischen Geräte zu informieren. Ich bin ja nur auf dem Weg zur Tourismusmesse und zufällig spielt der MSV auch in Berlin – gegen Hertha, das Schlimmste, was man sich als ehemaliger Amateur-Balltreter bei Rapide Wedding Berlin als Verein vorstellen kann.

Wie ich so vor mich hinträume von früheren Elfmetertoren und mich vom Zug schaukeln lasse, sehe ich aus den Augenwinkeln plötzlich etwas blau-weiß gestreiftes und siehe da, RolfdasZebra steht da und meint – ohne „guten Tag“ zu sagen oder zu erklären, wo er sich so lange rumgetrieben hat – er wolle auch mal „die Hufe schonen“ und die Bahn nutzen. „Zebras sind im Zug nicht erlaubt“ sage ich, aber er ignoriert das. Er ist da und wir reden ein wenig – wie gesagt nicht laut, eher so innerlich.

Natürlich reden wir über die Zebras und über Politik und wir sind uns einig: Im Augenblick stehen wir noch ziemlich weit unten (tabellenmäßig und vorhersagenmäßig), aber wir sind auf dem Weg nach oben – wie eigentlich immer. Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen, hat ein weiser Mann gesagt. Wir denken hier sportlich und politisch. Aber RolfdasZebra ist halt ein Zebra und unverbesserlich optimistisch.

Also es ist so: Wir erwarten noch eine Menge Punkte  (und die Entwicklung in den letzten Tagen spricht für diese Einschätzung). Es geht jetzt aufwärts, das Potential ist da, die Einstellung wird besser und wenn wir nicht immer wieder den einen oder anderen schweren Fehler in der Abwehr machen würden, wären wir sicher schon oben dran. Und wenn wir nicht so oft einen mit viel Aufwand erkämpften Ball fahrlässig und leichtfertig wieder wegschenken würden…

Wenn, wenn, wenn … der Coach sagt und tut meist das Richtige, Stimmung im Team ist gut – also warum nicht nach oben schauen, meint RolfdasZebra. Wenn Duisburger Zebras sogar Braunschweiger Löwen in die Flucht schlagen können, können sie auch mit Geißböcken und allen „roten Teufeln“ mithalten. Und vor allem: Sandhausen hört sich schon sehr nach Steppe an. Die Sandhausener Steppe wird nach Duisburg in die Arena kommen – und dann fühlen sich die Zebras wohl und werden einen grandiosen Zebratanz aufführen…und RolfdasZebra wird dazu im Takt mit den Hufen trappeln..

und viele viele trappeln mit, hofft

 

RolfdasZebra

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