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Der MSV und die globale Finanzkrise

Was hat der MSV mit der Finanzkrise zu tun?

Nun, abgesehen von der chronischen finanziellen Unterversorgung unseres Lieblingsvereins gibt es auch ganz andere offensichtliche Parallelen: In der derzeitigen globalen Finanzkrise reden alle wirr durcheinander – Leute, die eigentlich was tun sollten und Leute, die eigentlich nichts davon verstehen, Politiker, Journalisten und, und, und…  und natürlich rede ich auch mit, wobei meine Beiträge aus meiner Sicht natürlich die bedeutendsten und gehaltvollsten sind.

In der gegenwärtigen sportlichen Krise des MSV (ist es eine Krise oder nur ein kleiner Fehlstart?) reden auch alle wirr durcheinander – Leute, die eigentlich was tun sollten (die Spieler) und Leute, die nichts davon verstehen (der Trainer), Fans, Journalisten (Fachrichtung Sport!) und, und, und… und natürlich sind wieder meine Beiträge die wertvollsten!

Sagen wir es mal so: Angie Merkel und Milan Sasic haben ihr jeweiliges spezifisches Problem nicht erkannt, wobei Sasic die durchaus einfallsreicheren Ausreden erfindet.  „Individuelle Fehler“, „wir müssen uns erst finden“, das sind doch schon recht gute Erklärungen (wär auch was für Merkel!).

Aber es müsste auch jemand die Richtlinien der Politik oder sportlich ausgedrückt, das System vorgeben und den Beteiligten so erläutern, dass sie es auch verstehen. Vorausgesetzt sie sind intellektuell in der Lage das zu verstehen, was bei unserer Regierungsmannschaft durchaus zweifelhaft ist. Die Mannschaft des MSV sollte aber in der Lage sein, ein System zu verstehen und teilweise umzusetzen. Alle Neuzugänge sind doch mit großem Applaus begrüßt worden . Das lag doch nicht daran, dass man froh war, dass überhaupt jemand gekommen ist. Vorstand, Trainer, Fans, Journalisten – alle waren doch überzeugt, dass die Leute was von ihrem Fach Fußball verstehen. (Hier gibt es übrigens zu unserer Bundesregierung keine Parallelen!)

Also etwas Training, etwas Taktik, etwas Psychologie und schon geht es los und die Fans stehen hinter dem Team – sollte man meinen. Aber wenn man sich als Trainer erst mal mit Busfahrern und Putzfrauen beschäftigen muss und dann zu einem psychologisch sehr „günstigen“ Zeitpunkt auch noch einen engagierten Spieler demontiert, ist der Fehlstart wohl nicht zu vermeiden.

Das wäre ja das Gleiche, als wenn Merkel sich um Sekretärinnen kümmern und erst mal in einer schwierigen Lage den Wirtschaftsminister auswechseln würde. (Oh, hoppala!) Wobei das Auswechseln von Brüderle mir wirklich am Abend vorbeigeht, die Sache mit Benny Kern schon sehr viel ärgerlicher ist.

 

Aber ich wollte ja auch noch meine Sicht der Dinge darlegen, nicht zur Bundesregierung, da ist jede Hoffnung auf Besserung oder gar Aufstieg vergebens, da hilft nur noch Auswechseln – gesamte Mannschaft mitsamt Trainerin.

Fromlowitz ist gut, die Sache mit dem vierten Torwart als Nachwuchstalent verstehe ich nicht. Wir hatten doch schon zwei Nachwuchstalente. Die Sach mit Kern ist ein Witz! Sehr engagierter Spieler, hat mal einen Fehler gemacht, weil er keine Absicherung hatte. Berberovic hat gegen Rostock mindestens drei solcher Fehler gemacht, er müsste jetzt nach Trainers Logik nur noch in einer Thekenmannschaft spielen. Der hochgelobte Wolze möchte gerne „Führungsspieler“ werden, aber es reicht nicht, es reicht nicht. Er sollte zumindest nicht Gjasula die Freistöße „klauen“. Der kann das besser! Überhaupt könnte Gjasula der Mittelfeldmotor werden. Aber er muß noch lernen, wenn man Günter Netzer nacheifern will, darf man nicht nur so wie er lässig über den Platz laufen, man muss dafür arbeiten! Teilweise hat er es gegen Rostock schon getan. Wie gesagt: Das kann was werden.

Soares wird viel kritisiert, aber er hält wenigstens die Mitte dicht, wenn auch als eine Art „Ausputzer“. Ich finde ihn gut.

Shao vorne kann auch was werden, zusammen mit Kastrati – wenn sie mal zusammen spielen würden. Hallo ihr beiden, ihr seid in einem Team!!

Der Rest muß und wird wachsen, das ist jedenfalls die Hoffnung. Nicht das wir uns Bielefeld oder Obergrausen als Vorbild nehmen. Hallo – wir wollen in die andere Richtung!

(Wenn das jetzt zum Teil Anregungen für Angie Merkel waren -na gut!)

 

Noch was Positives – ich war in Paderborn, nicht beim Fußball, sondern bei Blackmores Night. Geniales Konzert, Gänsehaut pur – drei Stunden lang. Ob das der MSV bald wieder bietet fragt

 

Euer

RolfdasZebra

2 Kommentare zu „Der MSV und die globale Finanzkrise“

  • moerszebra:

    Ja, schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Wenn Milan am 3. Spieltag sagt, dass der MSV soweit ist wie letztes Jahr zum Saisonstart, dann muss jetzt was passieren. Heute Abend?? Am ganz sicher am nächsten Spieltag. Sonst bleibt nur zu hoffen, dass auch Bochum weiter verliert und wir Friedhelm Funkel zurückholen!

  • paul:

    Toller Artikel.

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