Dezember 2017
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Nach dem Finale!

Wir waren in Berlin!

Nach dem Finale! Interessante Überschrift – hat was von Endzeitstimmung, ist aber gar nicht so gemeint. Ganz im Gegenteil!

Das war schon was, das mit dem Finale. Schon die Hinfahrt war emotional ein Höhepunkt: Die A2 war sozusagen „blau-weiß-gefärbt“. Viel „non-verbale Kommunikation“ von Auto zu Auto, also eine wirklich kurzweilige Fahrt, auch wenn es etwas länger gedauert hat.

In Berlin wurden wir mit Sonnenschein empfangen (und mit einem Schlacke-Wimpel an einem Fenster unseres Hotels). Die Innenstadt, so schien es, war fest in MSV-Besitz und im „beach at the box“ konnte man sich gut auf das große Ereignis vorbereiten. Allerdings hätte Köpi auch dafür sorgen können, dass auch wirklich Bier aus den Leitungen fließt – es war zeitweilig eine Katastrophe.

Dann in die S-Bahn mit allen möglichen Leuten aus HH, K, B, RE, GE und natürlich DU und WES. Die Stimmung war gut, die Wärme übertrieben und Luft war viel zu wenig da, so dass wir die Schlacker gebeten haben, schon mal vorzeitig auszusteigen. Aber die wollten nicht!

Stadion und Performance sensationell und dann Anpfiff. Schiri war wie erwartet nicht gerade Duisburg-Fan. Sogar neutrale Zuschauer stellten fest, dass er beim MSV sehr kleinlich, bei Schlacke eher großzügig war. Aber daran mag es wohl nicht gelegen haben, dass am Ende Zebra-Ragout zum Abschluss-Empfang auf der Speisekarte stand. Als Zweitligist hat man nur eine Chance: Man muß Dampf machen, ein Feuer anzünden. Das hat der MSV nicht geschafft, nur drei oder vier mal wurde ein Streichholz angemacht, das Schlacke schnell wieder ausgepustet hat. Aber wenn man ins Spiel geht mit der Devise „möglichst lange kein Tor kassieren“, dann ist die schöne Strategie bei einem Gegentor nach 15 Minuten hin und man muß den Rest des Spiels ohne Strategie auskommen. So sah es jedenfalls aus. Yilmaz und Veigneau gut, Yelldell (Oh-Gott-oh-Gott) und Innenverteidigung überfordert, der Rest so lala.  Keine Kritik, keine bösen Worte – wir waren froh und stolz, dass wir da waren!

Das Fan-Erlebnis meiner bisherigen Fußball-Leidenschaft (und die dauert schon recht lange) war die letzte Viertelstunde. Das wird wohl keiner, der dabei war mehr vergessen, als 20.000 gemeinsam die MSV-Hymne sangen. Darauf, liebe Vereinsführung, könnt und müßt Ihr aufbauen, das muß genutzt und weitergeführt werden. Sogar unsere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft war „angerührt“ und hat den MSV und seine Fans gefeiert. (Man sollte ihr die Ehrenmitgliedschaft antragen!).

Der Rest ist schnell zusammengefasst: Rückfahrt mit viel Stau und vielen Schlackern, die sich über meinen Zebra-Pajero gefreut haben. Ich weiß allerdings nicht, warum sie mir alle 5 Finger gezeigt haben. Am Ende zu müde, um noch ins Stadion zu gehen. Ende der Saison, aber nicht von

Eurem

RolfdasZebra

2 Kommentare zu „Nach dem Finale!“

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